Digitalisierung in der Gesellschaft erfasst zunehmend auch die Fertigung neuer Produkte und die Innovationsfinanzierung. Dabei werden Verbindungen von Technologien des Internets sowohl mit physischen Produktionsanlagen (Industrie 4.0) als auch mit Banken zur Kreditierung von Innovationen (Crowdfunding) entwickelt. Zum Verhältnis beider Tendenzen orientiert regionale wirtschaftliche Resilienz auf den Funktionserhalt einer Volkswirtschaft unter Umfeldbedingungen, die sich häufig negativ auf verfügbare Finanzmittel für Investitionen in Innovationsfähigkeiten auswirken, wobei von Unterschieden in Abhängigkeit von der Art der Finanzierung auszugehen ist. In Deutschland realisierte der Unternehmenssektor in diesem Gefüge eine höhere Eigenkapitalrendite als der Bankensektor und gestattet mit seinem Export-Import-Saldo zunehmend eine Finanzierbarkeit der Wissenschaft durch Innovationen. In diesem Sinne haben sich neuartige Formen der Kreditierung von Innovationen in den Finanzmärkten entwickelt. Unter Berücksichtigung auch sozialer Belange werden abschließend weiterführende innovationstheoretische Ansätze vorgestellt.

Jörg Krüger/Heinrich Parthey/Rüdiger Wink (Hrsg.)
Wissenschaft und Innovation. Wissenschaftsforschung Jahrbuch 2014
ISBN 978-3-86573-841-7
148 S. 22,00 EUR. 2015

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