Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 veränderte der von US-Präsident George W. Bush ausgerufene "War on Terror" die Ansichten über die Weltordnung nach dem Ende des Kalten Krieges. Die unterschiedlichen globalen Leitbilder, die bis dahin koexistierten, wurden vom neuen geopolitischen Leitbild vom Kampf gegen den Terrorismus abgelöst. Die so entstandene "Neue Weltordnung" unterscheidet zwischen Verbündeten und Gegnern - zwischen zivilisierter Welt und Staaten, die den Terrorismus unterstützen - und bedient sich dabei des Begriffs "rogue states". Alexander Quelle |
Entwicklungsforschung. Beiträge zu interdisziplinären Studien in Ländern des Südens |