Psychologisch differenzierte Marken mit nur graduellen Veränderungen des Produktkonzeptes bilden den Hauptanteil aller Neuprodukteinführungen im Konsumgüterbereich. Sie können großen Einfluss auf den Markenwettbewerb sowie die Präferenzstrukturen und die Produktwahrnehmung der Konsumenten haben. Verhaltenswissenschaftliche Studien zu Kontexteffekten beschreiben eine Reihe von Gesetzmäßigkeiten, wie neue Produkte Markenwahlverhalten beeinflussen. Diese Erkenntnisse greift Lea Michaelis für die Marktstrukturanalyse auf und entwickelt ein Messmodell, mit dem sie die Wirkung neuer Produkte anhand von Kaufdaten (Scannerpaneldaten) untersucht. Neben der theoretischen Bedeutung für das Verständnis von Markenwahlverhalten haben diese Markteintrittseffekte wichtige praktische Implikationen sowohl für die Prognose von Kaufverhalten als auch für die gezielte Gestaltung und Positionierung von Neuprodukten. Lea Michaelis |
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