Der Wettbewerb zwischen internationalen Börsen- und Finanzplätzen hat sich in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Parallel dazu ist der Ruf nach Effizienzsteigerungen in der Wertpapierabwicklung lauter geworden. Während inländische Wertpapiergeschäfte häufig automatisiert abgewickelt werden, sind insbesondere grenzüberschreitende Wertpapiergeschäfte mit hohen Transaktionskosten verbunden. Die Realisierungsmöglichkeiten möglicher Effizienzsteigerungspotentiale sind das Thema dieser Arbeit. Stefan Kröpfl |
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1 EINFÜHRUNG . . . . . 1
1.1 AUSGANGSLAGE UND PROBLEMSTELLUNG
1.2 THEMATISCHE ABGRENZUNG
1.3 ZIELSETZUNG UND AUFBAU
2 ORGANISATION DER WERTPAPIERABWICKLUNG . . . . . 11
2.1 ZUR ROLLE DER ABWICKLUNG IM WERTPAPIERHANDEL
2.1.1 Prozesse des Wertpapierhandels
2.1.2 Ökonomische Bedeutung der Abwicklung im Wertpapierhandel
2.2 PROZESSE DER ABWICKLUNG, VERWALTUNG UND VERWAHRUNG VON WERTPAPIEREN
2.2.1 Clearingprozesse
2.2.1.1 Validation
2.2.1.2 Matching
2.2.1.3 Netting
2.2.1.4 Positionsverwaltung
2.2.2 Settlementprozesse
2.2.2.1 Delivery-Management
2.2.2.2 Disposition
2.2.2.3 Lieferung und Zahlung
2.2.3 Mit der Abwicklung verbundene Prozesse
2.2.3.1 Settlement-Support Prozesse
2.2.3.2 Custody-Prozesse
2.2.3.3 Value-Added-Custody Prozesse
2.3 ANBIETER VON ABWICKLUNGSDIENSTLEISTUNGEN UND DEREN UNTERSCHIEDLICHE ROLLE IM ABWICKLUNGSPROZESS
2.3.1 Zentralverwahrer
2.3.2 Global Custodians
2.3.3 Subcustodians
2.3.4 Wertpapierservicebanken
2.4 KOMPONENTEN VON ABWICKLUNGSSYSTEMEN
2.4.1 Verarbeitungsalgorithmus
2.4.1.1 Kontinuierliche Verarbeitung
2.4.1.2 Zyklische Verarbeitung
2.4.2 Verrechnungsalgorithmus
2.4.3 Erfüllungszyklus
2.4.3.1 Account Day Settlement
2.4.3.2 Rolling Settlement
2.5 GESTALTUNG EINES ABWICKLUNGSSYSTEMS
2.5.1 Zyklische Abwicklungssysteme
2.5.2 Kontinuierliche Abwicklungssysteme
2.6 VERGLEICH UNTERSCHIEDLICHER WERTPAPIERABWICKLUNGSSYSTEME IN DER PRAXIS
2.6.1 Dänemark als Beispiel für den Einsatz eines zyklischen Netto-Netto-Systems
2.6.1.1 Einige Kennzahlen zum Kapitalmarkt Dänemark
2.6.1.2 Das Abwicklungssystem VP
2.6.2 Deutschland als Beispiel für den Einsatz eines zyklischen Brutto-Netto-Systems
2.6.2.1 Einige Kennzahlen zum Kapitalmarkt Deutschland
2.6.2.2 Das Abwicklungssystem CASCADE von Clearstream Banking Frankfurt
2.6.3 Die Niederlande als Beispiel für den Einsatz eines zyklischen Brutto-Brutto-Systems
2.6.3.1 Einige Kennzahlen zum Kapitalmarkt Niederlande
2.6.3.2 Das SEF System der Necigef
2.6.4 Die Schweiz als Beispiel für den Einsatz eines RTGS-Systems
2.6.4.1 Einige Kennzahlen zum Kapitalmarkt Schweiz
2.6.4.2 Das Abwicklungssystem SECOM der SegaInterSettle
2.7 DIE ABWICKLUNG GRENZÜBERSCHREITENDER WERTPAPIERGESCHÄFTE IN EUROPA
2.7.1 Modelle zur Durchführung der grenzüberschreitenden Wertpapierabwicklung
2.7.1.1 Direktzugang
2.7.1.2 Subcustodian Modell
2.7.1.3 Global Custodian Modell
2.7.1.4 ICSD-Modell
2.7.1.5 CSD-CSD-Link Modell
2.7.2 Gegenwärtige Strukturen zur Abwicklung grenzüberschreitender Wertpapiergeschäfte in Europa
2.8 ZWISCHENERGEBNIS
3 GRUNDLAGEN UND PROBLEME DER MESSUNG VON EFFIZIENZ . . . . . 65
3.1 ZUM EFFIZIENZBEGRIFF IN DER BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE
3.1.1 Zur Definition von Effizienz
3.1.1.1 Effizienz im Zusammenhang mit der Zielsetzung des Wirtschaftssubjektes
3.1.1.2 Effizienz und Effektivität
3.1.2 Traditionelle betriebswirtschaftliche Effizienzmaße
3.2 EFFIZIENZ IN DER NEUEN INSTITUTIONENÖKONOMIE
3.2.1 Zur Neuen Institutionenökonomie
3.2.2 Transaktionskosten als Effizienzmaß in der Neuen Institutionenökonomie
3.2.3 Einflußfaktoren auf die Höhe der Transaktionskosten
3.2.3.1 Verhaltensannahmen der Transaktionskostentheorie
3.2.3.2 Dimensionen von Transaktionen
3.2.3.3 Das Markt-Hierarchie-Paradigma und Besonderheiten der Vertragsgestaltung
3.3 SCHWIERIGKEITEN UND PROBLEME BEI ALLEINIGER VERWENDUNG VON TRANSAKTIONSKOSTEN ZUR MESSUNG VON EFFIZIENZ
3.4 ZWISCHENERGEBNIS: EFFIZIENZ ALS MINIMUM DER TRANSAKTIONSKOSTEN
4 KONZEPTION EINES MODELLS ZUR BEURTEILUNG DER TRANSAKTIONSKOSTEN DER WERTPAPIERABWICKLUNG . . . . . 91
4.1 KLASSIFIZIERUNG DER TRANSAKTIONSKOSTEN DER WERTPAPIERABWICKLUNG
4.2 RISIKOKOSTEN ALS TRANSAKTIONSKOSTENBESTANDTEIL
4.2.1 Kreditrisiken
4.2.1.1 Das Kontrahentenrisiko
4.2.1.2 Das Einlagenrisiko
4.2.1.3 Das Wiederbeschaffungsrisiko
4.2.1.4 Das Länderrisiko
4.2.1.5 Das Herstatt-Risiko
4.2.1.6 Das Rückabwicklungsrisiko
4.2.2 Terminrisiken
4.2.3 Operatives Risiko
4.2.4 Rechtliches Risiko
4.2.5 Systemisches Risiko
4.2.6 Zusammenfassung: Determinanten der Risikokosten
4.3 LIQUIDITÄTSKOSTEN ALS TRANSAKTIONSKOSTENBESTANDTEIL
4.3.1 Klassifizierung der Liquiditätskosten
4.3.2 Alternativen zur Schöpfung von Liquidität
4.3.3 Determinanten der Liquiditätsanforderungen
4.3.4 Bestimmungsgrößen der Liquiditätskosten
4.3.5 Entscheidungsprobleme von Teilnehmern und Zentralbanken
4.4 GEBÜHREN FÜR INTERMEDIÄRE ALS TRANSAKTIONSKOSTENBESTANDTEIL
4.4.1 Zur Gebührenstruktur von Zentralverwahrern
4.4.2 Untersuchung der Skaleneffekte in der Wertpapierabwicklung
4.4.3 Zur Kostenstruktur von CSDs
4.5 BACK-OFFICE-KOSTEN DER TEILNEHMER ALS TRANSAKTIONSKOSTENBESTANDTEIL
4.6 ZWISCHENERGEBNIS: TRANSAKTIONSKOSTEN DER WERTPAPIERABWICKLUNG
5 EFFIZIENZANALYSE UNTERSCHIEDLICHER MODELLE GRENZÜBERSCHREITENDER WERTPAPIERABWICKLUNG . . . . . 153
5.1 EXPLORATIVE ANALYSE DER ABWICKLUNGSKOSTEN IN EUROPA UND DEN USA
5.1.1 Ein einfaches Modell zum Vergleich der Abwicklungskosten
5.1.2 Ergebnisse des Vergleichs der Abwicklungskosten
5.2 DER ZENTRALE KONTRAHENT ALS INSTRUMENT ZUR SENKUNG DER TRANSAKTIONSKOSTEN
5.2.1 Aufgaben eines zentralen Kontrahenten
5.2.2 Beurteilung der Auswirkungen eines zentralen Kontrahenten auf die Transaktionskosten der Wertpapierabwicklung
5.2.3 Beurteilung des zentralen Kontrahenten als Finanzintermediär
5.2.4 Sicherungsmaßnahmen eines zentralen Kontrahenten
5.2.5 Zusammenfassung: der zentrale Kontrahent als Element einer effizienten Abwicklungsinfrastruktur
5.3 BEURTEILUNG INDUSTRIEENDOGENER KONSOLIDIERUNGSMODELLE
5.3.1 Darstellung und kritische Würdigung des Multiple Access Modells
5.3.1.1 Darstellung des Multiple Access Modells
5.3.1.2 Kritische Würdigung des Multiple Access Modells
5.3.2 Darstellung und kritische Würdigung des Eurolinks Modells
5.3.2.1 Darstellung des Eurolinks Modells
5.3.2.2 Kritische Würdigung des Eurolinks Modells
5.3.3 Darstellung und kritische Würdigung des Nabe und Speichen Modells
5.3.3.1 Darstellung des Nabe und Speichen Modells
5.3.3.2 Kritische Würdigung des Nabe und Speichen Modells
5.3.4 Darstellung und kritische Würdigung des European Clearing House
5.3.4.1 Darstellung des European Clearing House
5.3.4.2 Kritische Würdigung des European Clearing House
5.3.5 Vergleich industrieendogener Konsolidierungsmodelle
5.4 ZWISCHENERGEBNIS: EIN EFFIZIENTES ZUKUNFTSSZENARIO
6 EFFIZIENZ UND DER WETTBEWERB ZWISCHEN ZENTRALVERWAHRERN . . . . . 203
6.1 CHARAKTERISIERUNG DES WETTBEWERBES ZWISCHEN ZENTRALVERWAHRERN
6.1.1 Die Historische Entstehung von Zentralverwahrern am Beispiel von Clearstream Banking Frankfurt
6.1.2 Zentralverwahrer als Organisationen
6.1.2.1 Zentralverwahrer als genossenschaftliche Infrastrukturbetreiber
6.1.2.2 Zentralverwahrer als profitorientierte Firma
6.1.3 Darstellung des Wettbewerbes zwischen Zentralverwahrern im Rahmen eines einfachen Modells
6.1.3.1 Die Produkte der Zentralverwahrer
6.1.3.2 Externe Einflußfaktoren auf den Wettbewerb zwischen Zentralverwahrern
6.1.3.3 Zur Nachfrage nach Produkten der Zentralverwahrer
6.1.3.4 Zum Angebot von Dienstleistungen durch Zentralverwahrer
6.1.3.5 Zur Industriestruktur der Zentralverwahrer
6.1.3.6 Zusammenfassung
6.2 TRANSAKTIONSKOSTENTHEORETISCHE ANALYSE DES WETTBEWERBES ZWISCHEN ZENTRALVERWAHRERN
6.2.1 Analyse von Abwicklungstransaktionen
6.2.1.1 Abwicklungstransaktionen aus Sicht der Zentralverwahrer
6.2.1.2 Abwicklungstransaktionen aus Sicht der Teilnehmer
6.2.1.3 Abwicklungstransaktionen aus Sicht der Handelssystembetreiber
6.2.2 Analyse von Verwahrungstransaktionen
6.2.2.1 Verwahrungstransaktionen aus Sicht der Zentralverwahrer
6.2.2.2 Verwahrungstransaktionen aus Sicht von Teilnehmern und Emittenten
6.2.3 Schlußfolgerungen aus der transaktionskostentheoretischen Analyse
6.3 ZENTRALVERWAHRER ALS NATÜRLICHE MONOPOLE
6.3.1 Untersuchung möglicher Ursachen eines natürlichen Monopols
6.3.2 Hypothesen zur Durchsetzbarkeit des natürlichen Monopols in Abwicklung und Verwahrung
6.4 ZWISCHENERGEBNIS: MARKTEINTRITTSBARRIEREN ALS URSACHE VON INEFFIZIENZEN
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK . . . . . 247
LITERATURVERZEICHNIS . . . . . 251