Was sind Begriffe und wozu sind sie gut? Wie der Autor im ersten Teil zeigt, wird in der gegenwärtigen Debatte angenommen, dass Begriffe dazu gut sind, ein bestimmtes, von Gottlob Frege aufgeworfenes Problem zu lösen. Ferner lässt sich ein Konsens darüber ausmachen, dass Begriffe die Teile von Gedanken sind - wenngleich umstritten ist, was unter Gedanken zu verstehen ist. Im zweiten Teil werden die konkurrierenden Theorien über Begriffe ausführlich diskutiert. Das Ergebnis ist, dass keine der untersuchten Theorien befriedigt. Da das Scheitern systematische Gründe hat, wird im dritten Teil vorgeschlagen, auf Begriffe als theoretische Entitäten zu verzichten. Der Einwand, dann lasse sich die Systematizität und Produktivität von Sprache und Denken nicht mehr erklären, wird zurückgewiesen. Im letzten Kapitel greift der Autor einen auf W.V.O. Quine zurückgehenden Vorschlag auf, Überzeugungen nicht relational aufzufassen. Entfaltet man diese Idee auf bestimmte Weise, so lässt sich Freges Problem elegant (auf)lösen, ohne dass man auf Begriffe als theoretische Entitäten angewiesen wäre. Axel Klie |
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Einleitung
TEIL I: WOZU BEGRIFFE?
KAPITEL 1: BEGRIFFE WERDEN EINGEFÜHRT, UM EIN VON FREGE AUFGEWORFENES PROBLEM ZU LÖSEN ..... 23
1.1 Einleitung
1.2 Was ist das von Frege aufgeworfene Problem?
1.3 Die sprachphilosophische Seite des von Frege aufgeworfenen Problems
1.4 Läßt sich das von Frege aufgeworfene Problem auch anders lösen?
1.5 Wozu Begriffe nicht eingeführt werden
1.6 Weitere Charakterisierungen von Begriffen
1.7 Die Konstitutions-, die Identitäts- und die Besitzfrage
1.8 Warum die drei Fragen beantwortet werden sollten
1.9 Rückblick und Ausblick
TEIL II: WAS SIND BEGRIFFE?
KAPITEL 2: SIND BEGRIFFE MENTALE REPRÄSENTATIONEN? ..... 61
2.1 Einleitung
2.2 Begriffe im Rahmen einer repräsentationalistischen Theorie des Geistes
2.3 Die Identitätsfrage I: Was legt die Identität von mentalesischen Begriffen fest?
2.4 Die Identitätsfrage II: Was legt die repräsentationalen Gehalte mentalesischer Begriffe fest?
2.5 Die Identitätsfrage III: Funktionale Rollen und die Identität mentalesischer Begriffe
2.6 Die Konstitutionsfrage: Was macht eine mentale Repräsentation zum Begriff?
2.7 Die Besitzfrage I: Was heißt es, mentalesische Begriffe zu besitzen?
2.8 Die Besitzfrage II: Funktionale Rollen und Begriffsbesitz
2.9 Rückblick und Ausblick
KAPITEL 3: SIND BEGRIFFE DIE TEILE VON PROPOSITIONEN? ..... 111
3.1 Einleitung
3.2 Die Besitz- und die Identitätsfrage I: Hat die Besitzfrage Priorität?
3.3 Die Identitätsfrage oder: Wieviele Begriffe gibt es?
3.4 Die Besitzfrage: Was heißt es, Begriffe zu besitzen?
3.5 Die Besitz- und die Identitätsfrage II: Die Bedingungen für den Besitz von Begriffen und die Erklärung der Informativität von Gedanken
3.6 Die Konstitutionsfrage: Was macht die Bestandteile von Propositionen zu Begriffen?
3.7 Rückblick und Ausblick
KAPITEL 4: SIND BEGRIFFE DIE TEILE VON PLEONASTISCHEN PROPOSITIONEN? ..... 171
4.1 Einleitung
4.2 Pleonastische Propositionen
4.3 Pleonastische Begriffe und die Konstitutionsfrage
4.4 Die Identitätsfrage: Was legt die Identität von pleonastischen Begriffen fest?
4.5 Die Besitzfrage: Was heißt es, pleonastische Begriffe zu besitzen?
4.6 Abschied von Gegebenheitsweisen?
4.7 Rückblick und Ausblick
TEIL III: KÖNNEN WIR AUF BEGRIFFE VERZICHTEN?
KAPITEL 5: BRAUCHEN WIR BEGRIFFE, UM ZU ERKLÄREN, DASS DENKEN UND SPRACHE SYSTEMATISCH UND PRODUKTIV SIND? ..... 201
5.1 Einleitung
5.2 Die Systematizität des Denkens
5.3 Die angeblich einzige Erklärung systematischen Denkens
5.4 Die Produktivität von Sprache und Sprecherinnen
5.5 Produktivität, kompositionale Semantik und Begriffe
5.6 Pleonastische Begriffe, Systematizität und Produktivität
5.7 Rückblick und Ausblick
KAPITEL 6: DER VERZICHT AUF BEGRIFFE ..... 233
6.1 Einleitung
6.2 Eine nicht-relationale Auffassung von Überzeugungen
6.3 Die Frege-Fälle und Identitätsbedingungen für Überzeugungen
6.4 Probleme für die nicht-relationale Auffassung von Überzeugungen
6.5 Einige Konsequenzen
LITERATUR ..... 275