Seit geraumer Zeit werden die Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten von weltweit tätigen Unternehmen (Transnational Corporations, TNCs) auf Entwicklungs- und Schwellenländer kontrovers diskutiert. Im Gefolge der Globalisierung treten Risiken und negative Effekte immer deutlicher hervor, nicht zuletzt auch als Folge regelmäßig konstatierten Fehlverhaltens von TNCs in diesen Ländern. Gerhard Gad |
Verzeichnis der Kästen . . . . . xiv
Abbildungsverzeichnis . . . . . xv
Tabellenverzeichnis . . . . . xvi
Abkürzungsverzeichnis . . . . . xvii
1 Einleitung . . . . . 1
1.1 Problematische aktuelle Entwicklungen als Ausgangssituation
1.2 Anliegen der Arbeit 13
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
2 Annäherung an "die" Unternehmensethik . . . . . 27
2.1 Ebenen ethischer Betrachtung der Ökonomie
2.2 Grundlagen "der" Unternehmensethik
2.2.1 Unternehmerische Handlungsfreiheit
2.2.2 Berücksichtigung der Belange der Stakeholders
2.2.3 Zum Gewinnprinzip
2.2.4 Kulturspezifische Besonderheiten in der Diskussion um Unternehmensethik
2.2.5 Zusammenfassung definitorischer Merkmale
2.3 Gründe für die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen in der betrieblichen (Alltags-) Praxis
2.3.1 Existenz kritischer Konsumenten?
2.3.2 Existenz kritischer Investoren?
2.3.3 Abschließende Bemerkungen zum externen Imperativ
2.3.4 Die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen als Investition in das Sozialkapital
2.3.5 Abschließende Bemerkung zu Gründen der Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen in der betrieblichen (Alltags-) Praxis
2.4 Institutionalisierung unternehmensethischer Überlegungen in der betrieblichen (Alltags)Praxis
2.4.1 Unternehmenskodizes
2.4.2 Ethikkomitees
2.4.3 Ethics Officers
2.4.4 Weitere Elemente der Institutionalisierung unternehmensethischer Überlegungen
2.4.5 Fazit zur Institutionalisierung unternehmensethischer Überlegungen
2.5 Schlusswort zur Annäherung an "die" Unternehmensethik
3 Transnationale Unternehmen (TNCs) - Annäherung an eine heterogene Gruppe von Unternehmen . . . . . 107
3.1 Zur Definition von TNCs
3.2 Modellhafte Skizze verschiedener TNCs mit Fokus auf deren räumlichen Struktur
3.2.1 Dominant-head-office TNCs
3.2.2 Multi-centre TNCs
3.2.3 Die "transnationale Strategie" als Option von TNCs
3.2.4 Auseinanderfallen von Eigentum und Kontrolle bei TNCs
3.2.5 Order-placing TNCs
3.2.6 Fazit der Betrachtung modellhafter Ausgestaltungen von TNCs
3.3 Bestimmung des Grades an weltweiter Ausrichtung bei TNCs
3.4 Ausländische Direktinvestitionen - Eine der Grundlagen für die Entstehung von TNCs
3.5 Tochterunternehmen von TNCs
3.6 Auswirkungen der Aktivitäten von TNCs in den jeweiligen Gastländern
3.7 Zur Terminologie weltweit tätiger Unternehmen in der Literatur
3.8 Abschließende Bemerkungen zu TNCs und Ausblick
4 Bestimmung einer Unternehmensethik für TNCs . . . . . 153
4.1 Bestimmung einer Basis-Ethik
4.1.1 Kernelemente der großen Weltreligionen als Grundlage einer Basis-Ethik
4.1.2 Bestimmung einer Basis-Ethik aus säkularisierter Sicht
4.1.3 Umsetzung basisethischer Überlegungen
4.1.4 Fazit zur Basis-Ethik
4.2 Bestimmung einer Diskursethik
4.2.1 Grundlegendes zur Diskursethik
4.2.2 Kritik an der Diskursethik
4.2.3 Fazit zur Diskursethik
4.3 Folgen der unterschiedlichen Ausgestaltung von TNCs für die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen
4.4 Abschließende Bemerkungen zu einer Unternehmensethik für TNCs
5 Schlusswort und Ausblick . . . . . 195
Literaturverzeichnis . . . . . 205
Anhang: Die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen in der Praxis - Zwei Fallbeispiele aus zwei Ländern des Südens . . . . . 239
I TOTALFINAELF und UNOCAL in Myanmar (Burma) - Das Yadana-Pipelineprojekt
I.1 Hintergrundinformationen zu TOTALFINAELF und UNOCAL
I.2 Landeskundlicher Überblick Myanmar (Burma)
I.3 Das Yadana-Pipelineprojekt
I.3.1 Die Konstruktion der Pipeline - Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen bei Geschäftsaktivitäten aus Sicht der TNCs
I.3.2 Das sozioökonomische Begleitprogramm - Ausdruck unternehmerischer Verantwortung für die Allgemeinheit jenseits eigentlicher Geschäftsaktivitäten aus Sicht der TNCs
I.3.3 Kritik und andere Darstellungen zum Yadana-Pipelineprojekt
I.3.4 Kritik am sozioökonomischen Begleitprogramm
I.4 Fazit
II Die HENKEL GROUP in Indien - Die Mobile Health Guards (MHGs)
II.1 Hintergrundinformationen zur HENKEL GROUP
II.2 Landeskundlicher Überblick Indien
II.3 Die HENKEL GROUP - Ein Fallbeispiel für die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen unter besonderer Berücksichtigung von HENKELTEROSON INDIA?
II.3.1 Die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen bei Geschäftsaktivitäten der HENKEL GROUP
II.3.2 Die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen jenseits der eigentlichen Geschäftsaktivitäten bei der HENKEL GROUP
II.3.3 Die Umsetzung unternehmensethischer Überlegungen bei HENKELTEROSON INDIA
II.3.4 Die MHGs als Fallbeispiel für unternehmerisches Engagement jenseits der eigentlichen Geschäftsaktivitäten
II.3.5 Kritische Punkte an der Umsetzung unternehmensethischer Aspekte bei der HENKEL GROUP
II.3.6 Kritische Punkte an der Umsetzung unternehmensethischer Aspekte bei HENKELTEROSON INDIA
II.4 Fazit