Islam in Europa, Muslime und Musliminnen in Deutschland, Islamophobie und antimuslimischer Rassismus - diese Themen werden zur Zeit in zahlreichen Forschungsvorhaben, Zeitungsartikeln, Diskussionsveranstaltungen und gesellschaftspolitischen Debatten verhandelt. Dabei fällt ins Auge, dass immer wieder von "den MuslimInnen" und "den Deutschen" gesprochen wird. Diese Arbeit möchte dieser Dichotomisierung auf den Grund gehen und auf ihre sozio-politische Wirkmacht hinweisen. So soll auch die diskursive Perpetuierung der Indifferenz, Abschottung, Unterdrückung und kulturellen Essentialisierung von MuslimInnen und als MuslimInnen Markierten, die in den Köpfen vieler vorherrscht, unterbrochen werden. Ilka Eickhof |
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